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Intern
Fakultät für Chemie und Pharmazie

Qualifikationsziele Biofabrikation

Wissenschaftliche Befähigung


Die Absolventinnen und Absolventen können ein breites und vertieftes
interdisziplinäres Wissen aus den wichtigsten Disziplinen der Biofabrikation abrufen.
Sie verstehen die mathematischen, chemischen und physikalischen Grundlagen der
Biofabrikation sowohl theoretisch als auch praktisch und können diese selbständig
anwenden. Sie besitzen Abstraktionsvermögen, analytisches Denken,
Problemlösungskompetenz und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge zu
strukturieren. Die Grundlagen hierfür werden im ersten Semester in Vorlesungen und
Übungen der Chemie und Medizin vermittelt und mittels Klausuren überprüft.
Die Absolventinnen und Absolventen können selbständig Experimente durchführen,
analysieren und die erhaltenen Ergebnisse darstellen und bewerten. Vermittelt werden
diese Fähigkeiten im Rahmen der Projektarbeiten. Die Überprüfung der Zielerreichung
findet durch die Erstellung einer Projektarbeit und deren Präsentation in englischer
Sprache mit anschließender englischsprachiger Diskussion statt.
Weiterhin sind die Absolventinnen und Absolventen in der Lage, sich mit Hilfe von
Fachliteratur in neue komplexe interdisziplinäre Aufgabengebiete selbständig
einzuarbeiten, naturwissenschaftliche Methoden selbständig auf konkrete
experimentelle oder theoretische Aufgabenstellungen anzuwenden, Lösungswege zu
entwickeln und die Ergebnisse zu interpretieren und zu bewerten. Auch diese
Fähigkeiten werden im Rahmen Projektarbeiten sowie der Masterarbeit entwickelt und
durch die anschließende Bewertung der Arbeit überprüft. Die Absolventinnen und
Absolventen können darüber hinaus ihr Wissen und ihre Erkenntnisse einem
Fachpublikum gegenüber darstellen und vertreten, was durch das
Abschlusskolloquium zur Masterarbeit überprüft wird.


Befähigung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit


Die Absolventinnen und Absolventen können mit wissenschaftlichen Methoden auch
unbekannte Probleme aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven analysieren und
bearbeiten. Der interdisziplinäre Aufbau des Studiengangs, der Elemente aus
medizinisch- und naturwissenschaftlichen Fachbereichen vereint und auch
grundlegende mechatronische Fähigkeiten vermittelt, fördert von Beginn an
interdisziplinäres Lernen, Denken und Verstehen. Dies wird durch den Besuch von
Lehrveranstaltungen der Chemie und Medizin vermittelt und durch die erfolgreiche
Absolvierung der Module bestätigt. Diese Problemlösungskompetenz können die
Absolventinnen und Absolventen gewinnbringend in ihrer Berufspraxis einsetzen, so
dass sie erfolgreich an der zukünftigen Weiterentwicklung von Biofabrikations- und 3DDruck-
Technologien teilhaben können.
Die Absolventinnen und Absolventen sind darüber hinaus in der Lage, theoretisches
Wissen in der Praxis anzuwenden. Der Praxisbezug ist durch die praxisnahe
Forschung der Kooperationspartner gegeben, in deren Einrichtungen die
Studierenden die Projektarbeiten anfertigen. Überprüft wird diese Fähigkeit durch
Projektarbeiten und nicht zuletzt die Abschlussarbeit.
Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, konstruktiv und zielorientiert in
einem heterogenen Team zusammenzuarbeiten, unterschiedliche und abweichende
Ansichten produktiv zur Zielerreichung zu nutzen und auftretende Konflikte zu lösen.
Diese Teamfähigkeit und Konfliktkompetenz erlernen die Studierenden in der
Zusammenarbeit in Arbeitskreisen während der Anfertigung der Projekt- und
Abschlussarbeit in verschiedenen Ländern und Kulturen.


Persönlichkeitsentwicklung


Die Absolventinnen und Absolventen können ihre erworbenen Kompetenzen in
unterschiedlichen interkulturellen Kontexten anwenden. Dies üben sie im Rahmen der
zwei halbjährigen Projektarbeiten, die im Ausland stattfinden. Im Rahmen des
Auslandsaufenthaltes erlernen die Studierenden ebenfalls sich in einem heterogenen
Umfeld zu bewegen und abweichende Meinungen und Herangehensweise konstruktiv
auf ein gemeinsames Ziel hin einzubinden. Die Absolventinnen und Absolventen
verfügen demnach über eine ausgeprägte Toleranz und Kooperationsbereitschaft über
kulturelle Grenzen hinweg. Ebenso verfügen sie über die Bereitschaft und Befähigung
zum selbstständigen und selbstverantwortlichen Lernen und Arbeiten und damit über
die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen. Die Zielerreichung wird durch das
erfolgreiche Bestehen der Projektarbeiten überprüft, die in einer fremden kulturellen
Umgebung erstellt und in einer Fremdsprache verfasst wird.


Gesellschaftliches Engagement


Die Absolventinnen und Absolventen können gesellschaftliche,
naturwissenschaftliche, kulturelle wie auch wirtschaftliche Entwicklungen kritisch
reflektieren und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft, Gesellschaft und die Umwelt
erfassen. Sowohl in Vorlesungen als auch im Rahmen der Projekt- und
Abschlussarbeiten setzen sich die Studierenden mit aktuellen Forschungsthemen
selbständig und kritisch auseinander und es werden Grundlagen der guten
wissenschaftlichen Praxis, ethische Belange und wirtschaftliche Entwicklungen in dem
Fachgebiet vermittelt. Hierzu gehört auch die Reflexion ethischer Folgen der eigenen
Arbeit für Wirtschaft und Gesellschaft. Die Zielerreichung wird durch das erfolgreiche
Bestehen der Projekt- und Abschlussarbeiten überprüft, in letzterer werden die
genannten Themen diskutiert.