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Fakultät für Chemie und Pharmazie

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Batterien auf Natrium-Basis haben einen großen Vorteil: Anders als das seltene Lithium, ist Natrium auf der Erde in praktisch unbegrenzter Menge verfügbar. Als natürlicher Bestandteil von Salz lässt es sich aus Salzseen gewinnen oder in Bergwerken abbauen. Dazu kommt, dass man für Natrium-Batterien auch die ebenfalls seltenen Metalle Cobalt und Kupfer nicht braucht, die für Lithium-Batterien unumgänglich sind.

Interessant als stationäre Speicher, aber auch für Autos

Allerdings haben Natrium-Batterien auch einen Nachteil: Ihre Energiedichte ist gering. Sie müssen darum größer ausfallen, um die gleiche Menge an Energie speichern zu können wie eine Lithium-Batterie. Weil sie dazu noch schwerer sind, kommen sie vor allem für Anwendungen in Frage, bei denen es nicht so sehr auf die Größe und das Gewicht ankommt – beispielsweise als stationäre Energiespeicher in Häusern mit Solaranlage oder als Pufferspeicher, die Schwankungen im Stromnetz ausgleichen.

Aber auch für die Elektromobilität sind Natrium-Batterien interessant. „Sie eignen sich durchaus für kleinere Autos, die nur über kürzere Strecken gefahren werden“, sagt Dr. Guinevere Giffin, die eine Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg leitet.

Quelle: Robert Emmerich

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Kontakt:

Prof. Dr. Maik Finze

Institut für Anorganische Chemie
Am Hubland, 97074 Würzburg

Telefon: 0931 31 85857

Guinevere Giffin Ph.D.

Nachwuchsgruppe am Lehrstuhl für Chemische Technologie der Materialsynthese

Fraunhofer-Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität Bayern FZEB
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Neunerplatz 2
97082 Würzburg

Tel: +49 931 41 00 959