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Fakultät für Chemie und Pharmazie

Spitzenplätze im Nature-Index-Ranking

22.06.2020

Der Nature Index 2020 belegt die internationale Forschungsstärke der Natur- und Lebenswissenschaften an der Uni Würzburg. In dem jetzt veröffentlichten Ranking liegt die JMU weltweit auf Platz 104 und in Deutschland auf Platz 5.

Die Chemie und die Physik der JMU schneiden in dem Nature Index-Ranking besonders gut ab.
Die Chemie und die Physik der JMU schneiden in dem Nature Index-Ranking besonders gut ab. (Bild: Ingo Peters / Daniel Peter)

Jährlich informiert der Nature Index darüber, wie häufig Forschungseinrichtungen an Veröffentlichungen in den führenden Fachzeitschriften aus den Lebens- und Naturwissenschaften beteiligt waren. Im aktuellen Ranking wird dabei die Anzahl aller Publikationen aus dem Jahr 2019 in insgesamt 82 Journals berücksichtigt, deren Auswahl durch ein Panel unabhängiger Fachexpertinnen und -experten erfolgt. Die Auswertung zeigt: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) aus diesen Fachrichtungen sind außergewöhnlich häufig an Veröffentlichungen in den renommiertesten internationalen Fachzeitschriften beteiligt.

Im Nature Index 2020 belegt die JMU unter allen Universitäten weltweit den 104. und deutschlandweit den 5. Platz. Besonders stark schneidet Würzburg dabei in den naturwissenschaftlichen Fächern ab: Die Chemie erreicht global den 84. und deutschlandweit den 6. Platz, die Physik belegt weltweit Platz 85 und rangiert in Deutschland auf Platz 7. Die Lebenswissenschaften der JMU können sich unter den deutschen Universitäten auf Platz 12 behaupten. Betrachtet man ausschließlich alle Veröffentlichungen in den Fachzeitschriften der besonders renommierten Nature & Science Gruppe, so erreicht die JMU weltweit sogar den 60. und deutschlandweit den 3. Platz.

Nicht unter den Größten, aber unter den Besten

„Das hervorragende Abschneiden der JMU im Nature Index 2020 erscheint umso erfreulicher, wenn man bedenkt, wie das Ranking zustande kommt“, erläutert Universitätspräsident Alfred Forchel. Da für die Platzierung allein ausschlaggebend sei, an wie vielen Artikeln in den ausgewählten Journals Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einer Universität beteiligt waren, seien besonders große Forschungseinrichtungen hier klar im Vorteil. „Da wir von der Zahl unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler her nicht zu den größten 200 Universitäten weltweit zählen, können wir besonders stolz auf dieses Ergebnis sein – ein klarer Nachweis für die herausragenden Leistungen aller Beteiligten.“

Die detaillierten Ergebnisse

Von Dr. Nicolas Giersig

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