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    Institut für Organische Chemie

    Die Spielregeln des Lebens verstehen

    08.06.2018

    Die dieses Jahr von Professor Cynthia Burrows gehaltene Siegfried-Hünig-Vorlesung zeigte einmal mehr, wie wichtig ein interdisziplinärer Forschungsansatz und der Blick über den wissenschaftlichen Tellerrand sind.

    Siegfried Hünig, Cynthia Burrows, Claudia Höbartner

    Preisträgerin Cynthia Burrows (Mitte) mit Siegfried Hünig und dessen aktueller Nachfolgerin auf dem Lehrstuhl für Organische Chemie I, Claudia Höbartner. (Foto: C. Stadler)

    Schon in den 1960er Jahren hatte Siegfried Hünig erkannt, dass sich die Organische Chemie nicht nur mit Synthesemethoden beschäftigen sollte. Als Physikalisch-organischer Chemiker mit großem Interesse an mechanistischen Studien begann Hünig bald, neue Forschungsgebiete zu erschließen, die von größter Bedeutung sind für den heutigen Fortschritt in der Supramolekularen Chemie, wie beispielsweise von Sir J. Fraser Stoddart mit seinen molekularen Maschinen (Nobelpreis 2016) gezeigt, und in den Materialwissenschaften (u.a. Nobelpreis für die Entdeckung elektrisch leitfähiger Polymere im Jahr 2000).

    Am 7. Juni 2018 folgte der mittlerweile 97-jährige Hünig begeistert dem Vortrag der vielfach ausgezeichneten Physikalisch-organischen Chemikerin Cynthia Burrows von der University of Utah, die als achte Preisträgerin der nach Hünig benannten Namensvorlesung nach Würzburg eingeladen worden war. Ihre ebenfalls höchst interdisziplinäre Forschung widmet sich der Chemie und chemischen Biologie der DNA- und RNA-Basen.

    In Würzburg berichtete Burrows über das „Yin und Yang der Guanin-Oxidation“ und darüber, wie die resultierende Schädigung von im Genom vorhandenen G-Quadruplexen die Genexpression reguliert. Chemiker und Biologen im Auditorium waren gleichermaßen beeindruckt von der Eleganz des mechanistischen Ansatzes zur Aufklärung von Prozessen, die für die Entstehung von Krebs ebenso wichtig sind wie für die Spielregeln des Lebens selbst.

    Von C. Stadler

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