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    Institut für Organische Chemie

    7. SolTech-Konferenz in Würzburg

    15.10.2018

    Mehr als 150 Teilnehmer kamen Anfang Oktober zur 7. Konferenz „Solar Technologies Go Hybrid“, die vom derzeitigen Koordinator des Verbunds, Prof. Lambert, und seinem Team ausgerichtet wurde.

    Gewinner des Posterpreises (v.r. C. Henkel, B. Bohn) mit Prof. F. Würthner und Organisator Prof. C. Lambert (Foto. A. Liess)

    Wissenschaftler der fünf beteiligten bayerischen Universitäten (Key Labs in Bayreuth, Erlangen-Nürnberg, LMU und TU München sowie Würzburg) sowie Vertreter aus der Industrie und eingeladene internationale Experten tauschten sich über den aktuellen Stand der Forschungsvorhaben im Bereich der Photovoltaik und der Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie aus. Als ein Beispiel sei die photokatalytische Wasserspaltung genannt, bei der in einem an der natürlichen Photosynthese angelehnten Prozess Wasser mit Hilfe von künstlichen Molekülen bzw. Nanopartikeln in einer definierten (Makro-)Struktur mit Hilfe von Sonnenlicht in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff gespalten wird. Ein anderer großer Themenbereich umfasste die Weiterentwicklung von hybriden (an)organischen Solarzellen, die zukünftig als kostengünstigere und effizientere Alternativen zu Solarzellen auf Siliziumbasis zur direkten Stromerzeugung in verschiedensten Bereichen Anwendungen finden sollen. Hier war eine klare Schwerpunktbildung in Richtung von Perowskit-Strukturen als Photosensibilisator und Halbleitermaterial zu erkennen.

    Internationale Gastredner

    Das Highlight der Konferenz waren sechs Vorträge von international renommierten Wissenschaftlern (Laura Herz, University of Oxford, UK; Heinz Frei, Lawrence Berkeley National Laboratory, US; Gary Brudvig, Yale University, US; Anders Hagfeldt, Ecole polytechnique fédérale de Lausanne , CH; Iván Mora-Seró, Universtat Jaume I, Castelló, ES; John Lupton, Universität Regensburg) sowie ein Beitrag eines eingeladenen Experten aus der Industrie (Andre Weiß, Heliatek, Dresden). Darüber hinaus wurde der aktuelle Stand der Forschung aus den involvierten Key Labs in 22 Vorträge und 65 Postern präsentiert. Diskutiert wurden neueste Erkenntnisse, Materialien und Verfahren, wie in Zukunft aus Sonnenlicht erzeugter Strom bzw. synthetische Brennstoffe klimaneutral und somit umweltschonend gewonnen, gespeichert und eingesetzt werden können.

    Der zweitätigen Konferenz ging ein zweitägiger Workshop der studentischen Mitglieder des Konsortiums voraus, bei dem Laborführungen und Know-How-Transfer stattfanden, insbesondere aber mit ehemaligen Doktoranden Karrierewege und -chancen diskutiert wurden, ein Aspekt der für die Nachwuchsförderung des Konsortiums von besonderer Bedeutung ist.

    Solar Technologies Go Hybrid

    Solar Technologies Go Hybrid ist ein interdisziplinäres Verbundprojekt von Chemikern und Physikern der fünf bayerischen Universitäten in Bayreuth, Erlangen-Nürnberg, München (LMU, TU) und Würzburg, das die Erforschung und Entwicklung innovativer Konzepte zur Umwandlung von Sonnenlicht in Strom und in speicherbare, nicht-fossile Energieträger zum Ziel hat. SolTech wurde 2012 vom Freistaat Bayern initiiert und wird mit 67 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert. Koordinator des Verbundes 2018: Prof. Christoph Lambert.

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