Intern
Fakultät für Chemie und Pharmazie

Qualifikationsziele

Bachelor Chemie

  • Die Absolvent/innen beherrschen die grundlegenden Kenntnisse der Basis-Wissenschaften, vor allem der Allgemeinen, Anorganischen, Organischen, Physikalischen und Theoretischen Chemie, der Biochemie sowie der Mathematik und Physik. Die Grundlagen hierfür werden in den entsprechenden Vorlesungen und Übungen der verschiedenen Fächer vermittelt und in Klausuren überprüft.
  • Die Absolvent/innen können unter Anleitung Experimente durchführen, analysieren und die erhaltenen Ergebnisse darstellen und bewerten. Vermittelt werden diese Fähigkeiten im Rahmen von Laborpraktika während des Studiums. Das Erreichen der Ziele wird durch Kolloquien, die erfolgreiche Versuchsdurchführung und das Verfassen von Protokollen überprüft.
  • Die Absolvent/innen setzten die erlernten theoretischen und experimentellen Methoden ein, um unter Anleitung neue Erkenntnisse zu erlangen. Die erlernten theoretischen und experimentellen Methoden werden im Rahmen der Bachelorarbeit angewendet.
  • Die Absolvent/innen können sich mit Hilfe von Fachliteratur in neue Fragestellungen und Aufgabengebiete einarbeiten, konkrete experimentelle oder theoretische Aufgabenstellungen verstehen, Lösungswege nachvollziehen und die Ergebnisse interpretieren und bewerten. Sie besitzen die Fähigkeit, eine thematisch und zeitlich eng umgrenzte chemische Fragestellung unter Anleitung mit den erlernten Methoden und unter wissenschaftlich-analytischer Vorgehensweise weitgehend eigenständig zu bearbeiten, die gewonnenen Daten zu analysieren, zusammenzufassen und einem Fachpublikum zu präsentieren. Diese Fähigkeiten werden in Seminaren während des Studiums und vor allem im Rahmen der Vorbereitung und Anfertigung der Bachelorarbeit sowie eines Seminarvortrags vermittelt und überprüft.

  • Die Absolvent/innen besitzen Abstraktionsvermögen, Problemlösungskompetenz und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in analytischer Herangehensweise zu strukturieren. Die Grundlagen hierfür werden in Vorlesungen und Übungen der Chemie vermittelt und durch Klausuren überprüft.
  • Die Absolvent/innen sind in der Lage, ihr theoretisches Wissen in der Praxis anzuwenden und können mit den erlernten wissenschaftlichen Methoden auch unbekannte Probleme aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven analysieren und bearbeiten. Sie sind es dabei gewohnt, in einem Team aus Kommiliton/innen, Kolleg/innen und/oder Wissenschaftler/innen konstruktiv und zielorientiert zusammenzuarbeiten. Der Praxisbezug ist durch einen hohen Anteil an Laborpraktika - sowohl Kurspraktika, als auch individuelle Forschungspraktika -  und nicht zuletzt der Bachelor-Arbeit gegeben, deren erfolgreiche Absolvierung durch Protokolle bzw. die Bachelor-Thesis überprüft wird.
  • Die Absolvent/innen können unterschiedliche Aufgaben parallel und unter Zeit- und Erfolgsdruck auch unter schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich bearbeiten. Diese Fähigkeit wird durch die Prüfungsdichte am Ende der Vorlesungszeit erlernt und befähigt die Absolvent/innen auch im stressigen Berufsalltag Aufgaben erfolgreich zu bearbeiten.
  • Die Absolvent/innen sind in der Lage, konstruktiv und zielorientiert in einem heterogenen Team zusammenzuarbeiten, unterschiedliche und abweichende Ansichten produktiv zur Zielerreichung zu nutzen und auftretende Konflikte zu lösen. Diese Teamfähigkeit und Konfliktkompetenz erlernen die Studierenden in der Zusammenarbeit während Laborpraktika sowie in Arbeitskreisen während der Anfertigung ihrer Bachelorarbeit.
  • Diese solide Wissensbasis und Methodenkompetenz sowie die eingeübte Teamfähigkeit können die Absolvent/innen gewinnbringend in ihrer Berufspraxis einsetzen.

  • Die Absolvent/innen kennen die Regeln guter wissenschaftlicher Praxis und beachten sie. Die Lehrenden fördern zudem die Selbstverantwortung für den Wissenserwerb sowie ein an wissenschaftlichen Werten orientiertes Denken und Handeln. Dies beinhaltet das Streben nach Erkenntnis und Wahrheit, Eindeutigkeit, Transparenz, Objektivität, Wertefreiheit, überpersönliche Gültigkeit, Überprüfbarkeit, Verlässlichkeit, Offenheit, Selbstreflexion und Redlichkeit sowie Neuigkeit. Insbesondere die Laborarbeit und das Erstellen von Protokollen sowie deren anschließende Korrektur stellt die Vermittlung guter wissenschaftlicher Praxis sicher.
  • Die Absolvent/innen lernen, mit in der Forschung unvermeidbaren Rückschlägen umzugehen und ihre Zielsetzungen neu anzupassen.

  • Die Absolvent/innen haben ihr Wissen bezüglich naturwissenschaftlicher Fragen erweitert und erkennen deren wirtschaftliche, rechtliche und gesellschaftliche Implikationen und können begründet Position beziehen. Durch die Behandlung aktueller Forschungsthemen in den Lehrveranstaltungen und den Besuch von Vorlesungen zu Toxikologie und Rechtskunde werden Bezüge zu wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fragestellungen hergestellt. Im Rahmen der Bachelorarbeit befassen sich die Studierenden ebenfalls mit aktuellen gesellschaftlich und wirtschaftlich relevanten chemischen Fragen.