Was machen Positronen in Materie?
Positronen in Materie
Positronen - die Anti-Teilchen der Elektronen - leben nur kurz (einige 100 Picosekunden) in normaler Materie. Sie finden schnell ihren Gegenpart - das Elektronen - und vernichten sich (und das Elektron) – es entsteht nach Einstein (E = m c2) pure Energie.
Die Sensitivität der Positronen wird bestimmt durch:
- Änderungen in der Elektronendichte der Materie
- Defekte – charakterisiert durch ihre Elektronendichte
- Konzentration der Defekte – durch Random-Walk
- Größe und Anteil des freien Volumens in Polymeren
- Volumenanteil und Größe von sub-nanometer Poren (offen und geschlossen)
- Volumenanteil und Größe von Mesoporen (2 bis 50 Nanometer)
Analyse von Feststoffen und Pulvern
– durch Nutzung versiegelter radioaktiver Quellen –
- laterale Probengröße: von 9x9 mm2 bis 24x24 mm2
- Probendicke: 0,300 – 2,00 mm – abhängig von der Dichte
- Pulvervolumen: mind. ca. 1 cm3
- glatte Oberfläche (1200er Schleifpapier)
- alle Quellen (22Na) deutlich unterhalb der gesetzlichen Freigrenze (1MBq)
