Intern
Fakultät für Chemie und Pharmazie

Gleichstellungskonzept der Fakultät verabschiedet

26.07.2017

Das neue Gleichstellungskonzept der Fakultät für Chemie und Pharmazie ist in Kraft. Die Fakultät bekennt sich ab sofort noch deutlicher zur Gleichstellung von Männern und Frauen in der Wissenschaft.

Die Unterzeichner und Unterzeichnerinnen des Gleichstellungskonzepts (v. l.): Christoph Lambert, Leane Lehmann, Marie-Christine Dabauvalle sowie Barbara Sponholz. (Foto: Oechsner)

Das neue Logo zum Thema Chancengleichheit an der Fakultät

Am 3. Mai wurde es im Fakultätsrat beschlossen, jetzt haben die Verantwortlichen der Universität das entsprechende Papier offiziell unterzeichnet. Ihre Unterschrift leisteten bei dem Termin am 24. Juli Vizepräsidentin Barbara Sponholz, die Universitäts-Frauenbeauftragte Marie-Christine Dabauvalle sowie der Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie Christoph Lambert und die Fakultätsfrauenbeauftragten Leane Lehmann.

Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung

In dem neuen Konzept legt die Fakultät einen Schwerpunkt auf die Nachwuchsförderung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Eine spezielle Karriereberatung soll für mehr Planbarkeit sorgen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Ziel ist es, die Attraktivität einer Tätigkeit in der Wissenschaft zu steigern und mehr Frauen dafür zu gewinnen.

So werden beispielsweise Vorgesetzte gezielt dazu angehalten, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die fachliche Karriereberatung in der Wissenschaft hinaus auf weitere Angebot aufmerksam zu machen – etwa auf Angebote des Career Centers der Uni und des SCIENTIA-Programms für eine unabhängige Beratung zur persönlichen Weiterentwicklung und Lebensplanung.

Die Gleichstellungsmittel der Fakultät werden für Maßnahmen zur Vereinbarung von Familie und Beruf und der Unterstützung der wissenschaftlichen Unabhängigkeit von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern eingesetzt.

Finanzielle Unterstützung individueller Angebote

In der Fakultät für Chemie und Pharmazie stellt insbesondere die weitgehende Unvereinbarkeit einer Schwangerschaft mit der Laborarbeit eine große Hürde dar. Diese soll in Zukunft durch die finanzielle Förderung individueller Maßnahmen spürbar verkleinert werden. Darüber hinaus können alle Mitglieder der Fakultät finanzielle Unterstützung beantragen, beispielsweise für Vorträge von sogenannten „Role Models“, individuelle Weiterbildungsmaßnahmen oder die Kinderbetreuung bei Dienstreisen. Des Weiteren kann pro Jahr eine Nachwuchswissenschaftlerin der Fakultät, die ein SCIENTIA-Postdoktorandinnen oder -Habilitandinnenstipendium eingeworben hat, 10.000 Euro für die einmalige Anschubfinanzierung eines eigenen Forschungsprojekts beantragen. Über diese finanziellen Maßnahmen hinaus will die Fakultät fachspezifische Probleme von Nachwuchswissenschaftlerinnen identifizieren und entsprechende Maßnahmen daraus ableiten.

Links

Das Gleichstellungskonzept (PDF)
Weitere Informationen und Angebote

 

Chancengleichheit betrifft viele Aspekte

Das Logo „Chancengleichheit“ kennzeichnet künftig sämtliche Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit an der Fakultät für Chemie und Pharmazie. Dabei beschränkt sich Chancengleichheit nicht allein auf das Geschlecht. Der Blick richtet sich auch auf mögliche Benachteiligungen aufgrund des Alters, der Religion, der sexuellen Identität, der Weltanschauung, der kulturellen Zugehörigkeit, sozialer Herkunft oder einer Behinderung. Im Herbst 2017 werden an der Fakultät erstmals zwei Workshops für wissenschaftliches und wissenschaftsunterstützendes Personal zur Gleichstellungsförderung angeboten:

  • Attention please – Wirkungsvolle Gesprächsführung durch Genderkompetenz, Präsenz und Statusverhalten in der Kommunikation
  • Verhandlungstechniken

Weitere Informationen werden auf der Startseite der Fakultätshomepage veröffentlicht, sobald die Anmeldung freigeschaltet ist.  

Von: A. Oechsner, J. Mehler

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