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JungChemikerForum

Chem-SyStM: vier gewinnt

Nachr. Chem. 2013, 61, 492-493.

Am 04. Dezember 2012 hat das JCF-Regionalforum Würzburg bereits zum vierten Mal das Chemie-Symposium der Studierenden Mainfrankens (Chem-SyStM) ausgerichtet. Wie auch bei den Vorgängern der Jahre 2007, 2008 und 2010 sollte den Würzburger Studierenden die Möglichkeit gegeben werden, ihre eigene Forschungsarbeit in „familiärer“ Atmosphäre vorzustellen und den Austausch untereinander sowie mit Vertretern der Industrie zu pflegen. Dieses Ziel fand sich auch im diesjährigem Motto: „Vielfalt erforschen, Vernetzung erleben!“ wieder. Mit 125 aktiven Teilnehmern stieg die Beteiligung gegenüber 2010 nochmals leicht. Das Symposium wurde in traditioneller Weise mit dem Bachelor-Informationstag der Fakultät für Chemie und Pharmazie verbunden. Neben Studierenden und Promovierenden berichteten die Arbeitskreisleiter in Kurzvorträgen und auf Postern über ihre Forschungsschwerpunkte, was vor allem bei den Bachelorstudenten reges Interesse weckte.

Das Chem-SyStM 2012 wurde durch den JCF-Regionalsprecher Andreas Hartung und den GDCh Ortsverbandsvorsitzenden Prof. Dr. Jürgen Seibel eröffnet, die eine kurze Begrüßungsansprache hielten. Im Anschluss daran stellten sich verschiedene Sponsoren im Rahmen des neuen Programmpunktes „Industrie in drei Sätzen“ vor (BASF, Ludwigshafen; Faber-Castell, Castell; Fraunhofer Institut für Silicatchemie, Würzburg; Stratley , Köln und VAA). Vor der Eröffnung der Postersession warben 10 Teilnehmer in einem dreiminütigen Kurzvortrag um das Interesse des Auditoriums an ihrer Arbeit und ihre Poster. Während der Postersession präsentierte sich neben den anwesenden Unternehmen auch das International Office der Universität Würzburg, das den wissenschaftlichen Austausch auch über Ländergrenzen hinweg fördert. So wurden erneut ein breit gefächertes wissenschaftliches Programm und vielseitige Kontakte in die Wirtschaft geboten. Die Postersession zählte bis zu 200 Besucher.

Den Abschluss des wissenschaftlichen Programms bildete der Plenarvortrag „Fliegerbomben, Wasserminen und Selbstlaborate“. Über dieses spannende und vielseitige Thema referierte Oliver Kinast vom Kampfmittelräumdienst des Landeskriminalamts Kiel in sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Weise, ohne dabei den Ernst der Thematik zu vergessen. Die 400 Zuhörer im voll besetzen Hörsaal waren begeistert.

Zum Ende der Veranstaltung wurden die besten Posterbeiträge mit Preisen prämiert. Die Auszeichnungen gingen im Gebiet Anorganische Chemie und Materialwissenschaften dieses Jahr an Thomas Sowik, Philipp Bissinger & Jan Mies sowie Larissa Meyer. Im Fachbereich Organische Chemie und Biochemie konnten Nadja Berthleff, Johannes Auerswald und Claudia Steinert die Juroren überzeugen. Christof Walter, Florian Kanal und Florian Späth durften sich im Bereich Physikalische und Theoretische Chemie über einen Posterpreis freuen. Als beste Beiträge aus dem Fachbereich Pharmazie und Lebensmittelchemie wurden die Poster von Jan Fuchs und Jan Glaser prämiert. Den Preis für den besten Posterappetizer konnte sich Philip Matthes sichern.

Das JCF Würzburg dankt allen Teilnehmer, Helfern und Sponsoren, ohne die die Veranstaltung weder möglich noch so erfolgreich gewesen wäre.

Frank Brunecker [Frank.Brunecker@uni-wuerzburg.de]

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