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JungChemikerForum

Chem-SyStM das Dritte

Nachr. Chem. 2011, 59, 380.

Nach den erfolgreichen Vorgängern in den Jahren 2007 und 2008 hatte das JCF-Regionalforum Würzburg – einer kleinen Tradition folgend – am ersten Dienstag im Dezember 2010 zum dritten Mal zum Chemie-Symposium der Studierenden Mainfrankens – kurz Chem-SyStM – eingeladen. Die Studierenden, Diplomanden und Promovieren den der Fakultät für Chemie und Pharmazie und  fachnaher Disziplinen waren dabei aufgefordert, ihre Forschungsarbeiten in Form von Kurzvorträgen und Postern vorzustellen. Ziel dieser Veranstaltung ist die Bildung erster Netzwerke zu Beginn der wissenschaftlichen Karriere im familiären Umfeld der eigenen Universität. Dies wurde auch durch das diesjährige Motto „Vernetze dein Wissen“ verdeutlicht. Die deutlich gestiegene Anzahl von 112 Posterbeiträgen verdeutlichte schon im Vorfeld das rege Interesse an dieser  Veranstaltung.

 Da man sich nicht auf bereits Etabliertem ausruhen wollte, führte das JCF Würzburg im Jahr 2010 einige Neuerungen ein. So wurden während der dreistündigen Postersession auch die Arbeitskreise der Fakultät auf eigenen Postern vorgestellt. Dies war in erster Linie für die Bachelor-Studenten gedacht, die sich am gleichen Tag bei einer Informationsveranstaltung über mögliche Bachelorarbeitsthemen erkundigen konnten. Nach der Begrüßung durch den JCF-Regionalsprecher Matthias Beyer und den GDCh Ortsverbandsvorsitzendem Prof. Dr. Udo Radius wurde das Chem-SyStM mit neun Kurzvorträgen eingeleitet. Diese Appetithäppchen konnten die Vortragenden nutzen, um ihre Forschungsarbeit anzupreisen und so für viel Publikum an ihrem Poster zu sorgen. Wie üblich begleiteten die Postersession Stände verschiedener Industriebetriebe und anderer Institutionen begleitet. So waren Vertreter der BASF (Ludwigshafen), dem Süddeutschen Kunststoffzentrum (Würzburg), dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (Würzburg), Merck (Darmstadt), Chemdelta Bavaria, L+S(Bad Bocklet) und Evonik Industries (Essen) nach Würzburg gekommen. Auf diese Weise bot das Chem-SyStM ihren Teilnehmern auch die Möglichkeit, erste Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Daneben informierte ein Stand von Prof. Dr. Anke Krüger über das Erasmus-Programm und das Doppelstudium an französischen Universitäten. Der Career Service der Universität Würzburg war ebenfalls vertreten, um über seine Programme zu verschiedenen Zusatzqualifikationen zu informieren. Die Postersession war wie immer sehr gut besucht – es wurde zeitweise etwa 200 bis 250 Personen gezählt.

Nach diesem Programmteil und einem Sektempfang referierte Prof. Dr. Klaus Roth von der FU Berlin über ein sehr köstliches Thema. Bei seinem Vortrag „Schokolade – ein chemischer Sinnesrausch“ konnten die Zuhörer nicht nur wertvolle Informationen über die süße Sünde mitnehmen – sie konnten das Gehörte auch gleich bei Kostproben verschiedener Schokoladensorten überprüfen.

Bevor das Chem-SyStM 2010 mit einem kleinen Imbiss seinen Ausklang fand, stand die Prämierung der besten Leistungen auf der Agenda. Juroren der jeweiligen Kategorien waren Professoren eines anderen chemischen Instituts. Die Teilnehmer selbst wählten einen Publikums-Posterpreis. Als Neuerung wurden in diesem Jahr erstmals auch das beste Appetithäppchen – gesponsert von Merck– prämiert. Die Auszeichnungen gingen an Peter Brenner, Daniela Platte, Veronika Schmitt, und Thomas Sowik (Kategorie Anorganische Chemie und Materialwissenschaften), Christian Albert/Sebastian Bischof, Hannah Bürckstümmer und Peter Buschmann (Kategorie Organische Chemie und Biochemie), Katja Schmalbach und Magdalena Schneider (Pharmazie und Lebensmittelchemie) sowie an Kathrin Fischer und Alexander Paasche (Physikalische und theoretische Chemie). Der Publikumspreis ging an Astrid Jahnke/Sabine Lorenzen und der Preis für das beste Appetithäppchen an Armin Welker.

Das JCF Würzburg bedankt sich bei allen Geldgebern (Verein für Freunde und Förderer des Jungchemikerforums Deutschland, Chemdelta Bavaria, Evonik Industries, Merck, BASF, DSM und dem Süddeutschen Kunststoffzentrum) für die finanzielle Unterstützung, bei allen freiwilligen Helfern für den Einsatz und natürlich bei allen Teilnehmern und Besuchern des Chem-SyStM, ohne die die Veranstaltung weder möglich noch so erfolgreich gewesen wäre.

Daniela Trötschel und Matthias Beyer

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