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Fakultät für Chemie und Pharmazie

Ablauf der Promotionsverfahren an der Fakultät für Chemie und Pharmazie

Die Promotion an der Fakultät für Chemie und Pharmazie folgt einem festen Ablaufplan, der durch die Rahmenpromotionsordnung der Universität und durch die Promotionsordnung der Fakultät vorgeben ist. Bei Fragen zum Verfahren wenden Sie sich bitte an das Dekanat. 

Das Promotionsverfahren gliedert sich in 4 Schritte:

Beginn der Promotion

Wahl eines Themas - Suche einer Betreuerin oder eines Betreuers - Bildung des Fachmentorats

Der erste Schritt im Promotionsverfahren ist die Wahl eines Forschungsgebiets und der/des betreuenden Dozentin bzw. Dozenten. Sie können hierzu prinzipiell aus allen an der Fakultät vorhandenen Forschungsgebieten wählen.  Suche  Die Möglichkeit zur Anfertigung einer externen Promotion ist ebenfalls gegeben. Details s.u.

Nach Absprache mit Ihrem Betreuer wird festgelegt, ob und ggf. wie viele weitere Betreuer in das sog. Fachmentorat zur wissenschaftlichen Begleitung ihrer Forschungen mit einbezogen werden. Dieses besteht aus 1-3 Betreuerinnen bzw. Betreuern. Das Fachmentorat berät die Doktorandin oder den Doktoranden in fachlicher Hinsicht, fördert deren oder dessen wissenschaftliche Entwicklung und wacht über den Fortschritt des Promotionsverfahrens.


Annahme als Doktorandin oder Doktorand

Der Beginn der Promotion ist die Annahme als Dokotorandin oder als Doktorand. Dazu sind folgende Unterlagen im Dekanat abzugeben bzw. zur Prüfung vorzulegen:

  1. Nachweis über den Studienabschluss
    Der Promotionsausschuss führt eine stetig fortgeschriebene Liste über anerkannte Studienabschlüsse (Checkliste). Sollte ihr Studienabschluss in dieser Liste nicht aufgeführt sein, müssen Sie über das Dekanat einen formlosen Antrag auf Anerkennung ihres Studienabschlusses an den Promotionsausschuss stellen.
  2. Kopien unter Vorlage des Originals:
    Hochschulzugangsberechtigung
    Studienabschluss Zeugnis und Urkunde (siehe 1.)
    Studienverlaufsbescheinigung/Transcript of Records
  3. Betreuungsvereinbarung
  4. Antrag auf Annahme als Doktorand/in

 

Sind alle Unterlagen vollständig, erfolgt eine Annahme als Doktorandin oder Doktorand an der Fakultät für Chemie und Pharmazie. Sie erhalten darüber eine schriftliche Bestätigung.


Immatrikulation  

Die Rahmenpromotionsordnung der Universität schreibt vor, dass sich Promovendinnen und Promovenden für ein Promotionsstudium einschreiben müssen. Dies erfolgt im Rahmen der üblichen Einschreibefristen im Referat 2.2., Studierendenkanzlei.

Die Immatrikulationsbescheinigung ist danach im Dekanat abzugeben.


Ausländische Bewerberinnen und Bewerber sowie Externe Arbeiten

Ausländische Bewerberinnen und Bewerber

Für die Zulassung ausländischer Bewerberinnen und Bewerber gelten besondere Regeln, um das Verfahren abwickeln zu können.

Die Unterlagen der Ausländischen Bewerberinnen und Bewerber müssen vorab im Dekanat geprüft werden. Hierzu reichen sie bitte folgende Unterlagen ein (Nice to have):

  • Diplom-/Masterzeugnis
  • Diplom-/Masterurkunde
  • Bachelorzeugnis
  • Bachelorurkunde
  • Transcript of Records Bachelor/Master oder eine Dokumentation der erbrachten Leistungen in Form von Scheinen
  • Curriculum Vitae - lückenloser Lebenslauf Liste von evtl. Veröffentlichungen, zur Ansicht für den Betreuer
  • Master Thesis, zur Ansicht für den Betreuer

Bewerberinnen und Bewerber aus China, Vietnam oder der Mongolei benötigen darüber hinaus zwingend das APS-Zertifikat

 

Bitte beachten sie folgende Webseiten mit weiteren Informationen:

 

Externe Promotionen

Externe Promotionsarbeiten, d.h. solche die überwiegend nicht an einem Lehrstuhl oder Institut der Fakultät für Chemie und Pharmazie bzw. in einer nicht von einem Mitglied der Fakultät für Chemie und Pharmazie geleiteten wissenschaftlichen Einrichtung angefertigt werden, benötigen vorab eine Genehmigung durch den Promotionsausschuss. Bitte reichen Sie vorab den Antrag und die Erklärung zur Anfertigung einer externen Dissertation im Dekanat ein. 

  • Antrag auf Zulassung zur externen Anfertigung der Dissertation
  • Erklärung zum Antrag auf Zulassung zur externen Anfertigung der Dissertation
Während der Promotion

Während des Promotionsvorhabens soll ein stetiger Austausch durch regelmäßige Treffen der Promovendin oder des Promovenden mit dem Fachmentorat erfolgen. 

In Abstimmung zwischen Promovendin und Promovend soll die Betreuungsvereinbarung dabei fortgeschrieben und an den aktuellen Fortgang des Promotionsvorhabens angepasst werden. 

Abgabe der Promotion und Promotionskolloquium

Verfassen der Dissertation

Sind alle Forschungsarbeiten abgeschlossen wird eine Dissertationsschrift gemäß den Vorgaben der Promotionsordnung der Fakultät für Chemie und Pharmazie verfasst:

  • Gedrucktes Manuskript in einer zur Vervielfältigung geeigneten Qualität nicht größer als im Format DIN A 4, doppelseitig beschrieben
  • Nach Absprache mit dem Fachmentorat in deutscher, englischer oder bei Dissertationen in deutscher und englischer Sprache vorgelegt werden
  • Die benutzte Literatur sowie sonstige Hilfsquellen sind vollständig anzugeben
  • Wörtlich oder nahezu wörtlich dem fremden Schrifttum entnommene Stellen sind kenntlich zu machen
  • Die Dissertation muss fest gebunden und mit Seitenzahlen versehen sein
  • Der Umschlag kann individuell gestaltet werden.

 

Die Dissertationsschrift muss mindestens folgende Gliederungspunkte beinhalten:

  1. Titelblatt
  2. zweite Seite mit Angaben zu Prüfern bzw. Gutachtern 
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Einleitung
  5. Hauptteil: monographische Darstellung der Forschungsergebnisse oder kumulative bzw. teilkumulative Form 
  6. Zusammenfassung in deutscher und englischer Sprache 
  7. Literaturverzeichnis
  8. bei kumulativen oder teilkumulativen Dissertationen Darstellung des Eigenanteils und der individuellen Beiträge aller Mitautorinnen oder Mitautoren in der vom Promotionsausschuss angegebenen Form.  

Zulassung zur Promotionsprüfung

Die Zulassung zur Promotionsprüfung erfolgt nach Einreichen aller nötigen Dokumente im Dekanat. Zur weiteren Bearbeitung bekommen Sie dort einen Laufzettel ausgehändigt.

  • Promotionsgesuch 
  • 10 Exemplare Dissertation als gedrucktes Manuskript  Titelblatt
  • Versicherung an Eides statt
  • Copyright Erklärung
  • Curriculum Vitae (ausführlicher Lebenslauf mit Ort/Datum/Originalunterschrift)
  • 7 x Publikationsliste. (Druckexemplare der Veröffentlichungen sind auf Verlangen nachzureichen)
  • Amtliches Führungszeugnis (Belegart "O"), oder Nachweis über eine Beschäftigung im öffentlichen Dienst (nicht älter als 3 Monate)
  • ggf. unterschriebener Kooperationsvertrag bei binationaler Promotion

Begutachtung

Die Dekanin oder der Dekan bestimmt mehrere Gutachterinnen bzw. Gutachter zur Begutachtung ihrer Arbeit. Eine Gutachtenanforderung erfolgt über das Dekanat.

Sind die Gutachten eingetroffen, beginnt das sog. dreiwöchige "Umlaufverfahren" bei dem die Arbeit allen Professorinnen und Professoren der Fakultät zur Ansicht zugeleitet wird. Sie werden darüber per E-mail vom Dekanat informiert.


Öffentliches Promotionskolloquium

Zur Vorbereitung des Promitionskolloqiums, welches frühestens vier Wochen nach Umlaufstart stattfinden kann, nennen Sie dem Dekanat bitte Vorschläge für Prüfer (in der Regel 3 Stück) sowie Ort und Zeit der Promotionsprüfung. Bei der Findung/Buchung eines Prüfungsraumes sind die Mitarbeiter des Dekanats gerne behilflich.

Ist der Umlauf abgeschlossen, werden sie spätestens 7 Tage vor der Prüfung zu Ihrem Promotionskolloquium geladen. Das Promotionskolloquium soll zeigen, ob die Kandidatin oder der Kandidat das Arbeitsgebiet und davon berührte weitere Sachgebiete beherrscht.  Während der ersten ca. 20 Minuten des Promotionskolloquiums soll die Kandidatin oder der Kandidat den Inhalt der Dissertation vorstellen. Anschließend werden von den Prüferinnen oder Prüfern Fragen zur Doktorarbeit und angrenzenden Fachgebieten gestellt. Die Leiterin oder der Leiter achtet darauf, dass allen Prüferinnen oder Prüfern ungefähr der gleiche Zeitraum für die Fragestellungen eingeräumt wird.

 Das Promotionskolloquium ist grundsätzlich öffentlich. In begründeten Ausnahmefällen, insbesondere wenn Rechte Dritter entgegenstehen, kann die oder der Vorsitzende auf Antrag der Hauptbetreuerin oder des Hauptbetreuers den Zuhörerkreis einschränken oder die Öffentlichkeit ausschließen. Über das Promotionskolloquium ist von der Beisitzerin oder von dem Beisitzer ein Protokoll anzufertigen.

Abschluss der Promotion

Notengebung

Nach dem Abschluss des Promotionsverfahrens wird der Kandidatin oder dem Kandidaten von der oder dem Vorsitzenden ein Prüfungszeugnis ausgehändigt. Dieses enthält die Benotung der Dissertation, die Gesamtnote des Promotionskolloquiums und die Gesamtnote der Doktorprüfung. Es berechtigt nicht zur Führung des akademischen Grades eines Doktors der Naturwissenschaften, worauf die Kandidatin oder der Kandidat ausdrücklich hinzuweisen ist.

Für die einzelnen Prüfungsleistungen (Disserationsschrift und Promotionskolloquium) werden folgende Noten vergeben: 

  • 1,0 sehr gut = eine den Durchschnitt überragende Leistung;
  • 1,3 sehr gut - 
  • 1,5 sehr gut - gut
  • 1,7 gut + 
  • 2,0 gut = eine Leistung, die in jeder Hinsicht durchschnittlichen Anforderungen entspricht; 
  • 2,3 gut - 
  • 2,5 gut - befriedigend
  • 2,7 befriedigend + 
  • 3,0 befriedigend = eine Leistung, die abgesehen von einigen Mängeln noch den Anforderungen entspricht;
  • 4,0 unbefriedigend = eine an erheblichen Mängeln leidende, insgesamt nicht mehr brauchbare Leistung.

Im Falle einer ganz hervorragenden Leistung kann für die Dissertation die Note „1,0“ auch mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ erteilt werden.

Für die Prüfungsleistung im Promotionskolloquium wird eine Gesamtnote erstellt. Diese ergibt sich unter Berücksichtigung zweier Dezimalstellen ohne Rundung aus dem arithmetischen Mittel aller Noten der Prüferinnen oder Prüfer.

Die Gesamtnote für die Doktorprüfung wird unter Berücksichtigung von zwei Dezimalstellen ohne Rundung aus der durch drei geteilten Summe der doppelten Note der Dissertation und der Gesamtnote des Promotionskolloquiums gebildet.

Die Gesamtnote für die bestandene Doktorprüfung lautet bei einem Durchschnitt

  • von 1,00 bis 1,50 sehr gut (entspricht dem lat.  magna cum laude)
  • von 1,51 bis 2,50 gut (entspricht dem lat. cum laude
  • von 2,51 bis 3,00 befriedigend (enstpricht dem lat. rite)

Errechnet sich eine Gesamtnote „1,00“ und ist die Dissertation von allen Gutachterinnen oder Gutachtern mit dem Prädikat „mit Auszeichnung“ angenommen worden, wird die Gesamtnote „1“ mit dem Prädikat ausgezeichnet (entspricht dem lat. „summa cum laude“) erteilt. 


Veröffentlichung der Arbeit

Hat die Kandidatin oder der Kandidat die Doktorprüfung bestanden, so ist sie oder er verpflichtet, die Dissertation in ihrer endgültig angenommenen Fassung, die sich nur redaktionell von der begutachteten und im Umlauf befindlichen Arbeit unterscheiden darf, auf ihre oder seine Kosten drucken oder vervielfältigen zu lassen. Vom Zeitpunkt des Promotionskolloquiums an gerechnet sind innerhalb eines Jahres fünf Exemplare, die auf alterungsbeständigem holz- und säurefreiem Papier ausgedruckt und dauerhaft haltbar gebunden sein müssen, unentgeltlich an die Universitätsbibliothek abzuliefern. Hierzu bekommen Sie beim Promotionskollqouium wieder die Exemplare (mit Ausnahme von einem Stück für die Teilbibliothek Chemie)  zurück.

Darüber hinaus ist bei der Universitätsbibliothek eine inhaltlich identische elektronische Version der Dissertation, deren Datenformat mit der Universitätsbibliothek abzustimmen ist, abzugeben (OPUS)

Sollten z.B. Patentrechtliche Erwägungen gegen eine sofortige Veröffentlichung sprechen, können sie einen Antraf auf vorläufige  Nichtveröffentlichung für die Dauer von bis zu einem Jahr stellen.


Urkunde

Nach der Veröffentlichung ihrer Arbeit geben Sie den Laufzettel wieder im Dekanat ab, wo ihre Urkunde ausgestellt wird. Ausstellungsdatum ist das Datum des Einreichens in der Bibliothek, da es den letzten Schritt des Promotionsverfahrens darstellt.

Nach ca. zwei Wochen kann die Urkunde persönlich oder gegen Vorlage einer Vollmacht im Dekanat abgeholt werden. Falls Ihnen das nicht möglich ist, wird sie Ihnen per persönlichem Übergabeeinschreiben zugeschickt.

Dokumente und Formulare
FAQ (Frequently Asked Questions)

Fragen zum organisatorischen Ablauf

/

Zu welchen Zeiten kann ich die Dissertation einreichen?

Die Dissertation kann zu den normalen Bürozeiten im Dekanat eingereicht werden. Es empfiehlt sich aber, insb. wenn Sie von auswärts kommen, vorab einen Termin mir Frau Link (0931-3185365, dekanat-chemie@uni-wuerzburg.de) zu vereinbaren.

Wie lange dauert das Verfahren nach Abgabe der Arbeit/Wann kann man das Promotionskollquium planen?

Das Promotionskolloquium kann frühestens 4 Wochen nach dem Start des Umlaufs ihrer Arbeit stattfinden. Dieser beginnt, sobald alle Gutachten im Dekanat eingegangen sind. 

Fragen zur Gestaltung der Dissertation

/

Muss ich den Lebenslauf einbinden?

Nein. Ihr Lebenslauf sowie Copyright-Erklärung usw. werden nicht mit eingebunden, sondern separat mit abgegeben.

Kann der Umschlag frei gestaltet werden?

Ja. 

Das Titelblatt gemäß der Vorlage sowie die zweite Seite mit Angaben zu Prüfern/Gutachtern muss gemäß der Vorlage am Anfang der Arbeit eingebunden sein.

Wie viele gedruckte Exemplare meiner Dissertation muss ich abgeben?

10 Stück. Sie bekommen nach dem Umlauf alle bis auf eines wieder zurück. Dieses wird vom Dekanat in die Teilbibliothek gegeben. 

5 Stück davon können Sie zur Abgabe in der Bibliothek verwenden. Darüber hinaus ist bei der Universitätsbibliothek eine inhaltlich identische elektronische Version der Dissertation, deren Datenformat mit der Universitätsbibliothek abzustimmen ist, abzugeben (OPUS)  

Kontakt

Fakultät für Chemie und Pharmazie
Am Hubland
97074 Würzburg

Tel. +49 931 31-85365
Fax: +49 931 31-84607

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